5 Fehler beim Facebook Marketing

5 Fehler beim Facebook Marketing

Das im Jahre 2004 als Spaßprojekt gegründete Soziale Netzwerk „Facebook“ ist, wie wohl weitestgehend bekannt, mittlerweile das stärkste und einflussreichste Soziale Netzwerk der Geschichte. Mittlerweile zählt der Silicon Valley Konzern 2 Milliarden aktive Nutzer. 1,3 Milliarden davon täglich. Wie groß das Werbepotential für kleine Unternehmen ist, beantwortet sich von selbst. Es gab schon einige Unternehmen, die ausschließlich durch geniale Werbung auf Facebook enorme Kundenzahlen aufbauen konnten!

Es haben sich durch Facebook auch einige neue Geschäftsmodelle entwickelt.

Als Beispiel der Verkauf von T-Shirts. Kennt man sich mit Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop gut aus, kann man Designs gestalten, diese via Shirtee, Spreadsheart etc. hochladen und durch genaues Facebook-Targeting in Massen verkaufen.

Aber eines sei gesagt: Wo so viele Nutzer und Werbetreibende aufeinandertreffen, ist es natürlich schwierig sich von den anderen abzuheben und bei den richtigen Kunden aufzufallen.
Man muss also mehr als kreativ sein und Mitbewerbern immer einen Schritt voraus sein. Aber Achtung! Nichts Unüberlegtes tun. Fehler passieren schnell und beim Marketing über Facebook können solche Fehler einiges an Geld oder sogar das Bestehen des Unternehmens kosten.

Ein paar der Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest, haben wir hier zusammengefasst

 

1) Du verwendest die „Boost Post“ Funktion:

Es gibt so viele Fehler, die man im Facebook Marketing machen kann, aber die Boost Post-Funktion zu verwenden, ist in meinen Augen einer der gefährlichsten. Einfach aus dem Grund, weil es von Facebook so schön wie auch falsch als „der richtige Weg“ gekennzeichnet wird. Facebook hat den „Geldvernichter“ liebevoll unter jedes Posting gesetzt und weißt freundlich darauf hin, dass dein Beitrag dadurch super viel Reichweite generieren kann. Aber, wie schon kurz verraten, lieber Finger weg. Man schmeißt durch diese Funktion regelrecht sein Budget aus dem Fenster. Grund dafür: eingeschränkte Möglichkeiten. Im Vergleich zum Ads Manager kann man hier nicht jedes Kampagnenziel wählen. Die Targeting-Optionen für die Zielgruppe sind auch eingeschränkt. Außerdem kann man die Platzierung des Beitrags nicht bestimmen. Man kann also zum Beispiel nicht auswählen, dass der Post nur auf Facebook, nicht auch auf Instagram, beworben werden soll.

 

2) Du vergisst auf Facebook-Pixel:

Was ist Facebook-Pixel? Kompliziert ausgedrückt ist Facebook-Pixel ein JavaScript-Code, der in deine Website integriert werden muss. Wie das funktioniert (halb so schwer) ist auf diversen YouTube-Tutorials zu sehen.
Facebook-Pixel hilft dir und jedem Marketingmanager dabei, die eigene Zielgruppe besser kennenzulernen, zu optimieren oder zu erstellen. Facebook-Pixel merkt sich die Personen, die auf deiner Homepage waren und „verfolgt“ diese ein wenig auf Facebook. Dadurch kann dir Facebook sagen welche weiteren Interessen deine Zielgruppe hat.
Auf Retargeting-Kampagnen lassen sich dank des Facebook-Pixels umsetzen. Du fragst dich, wieso dich die Schuhe, die du dir angesehen, aber nicht gekauft hast, auf Facebook & Instagram verfolgen? Pixel sei Dank. Auch Leads und Sales lassen sich über das Pixel verfolgen.

Hier ein hilfreicher Link für dich! 

 

3) Dein Text ist zu lange:

Nicht ohne Grund weist dich Facebook beinahe schon genervt darauf hin, dass deine Werbung (Bild) zu viel Text enthält. Laut den Erfahrungen des sozialen Netzwerks sollte der Text maximal 20% des Bildes ausmachen. Ist der Text mehr, kann es sein, dass Facebook deine Werbeanzeige schlechter listet und sie dadurch schlechter performed. Passt auch bei der Beitrags-Beschreibung auf. Zu lange Texte Schrecken viele User/innen ab.

Ganz nach dem Motto: „In der Kürze liegt die Würze.“

 

4) Falsches Targeting:

Ja, den Überblick über alle Targeting-Möglichkeiten zu behalten, grenzt an die Unmöglichkeit. Facebook verändert gefühlt 1000 Mal täglich die Möglichkeiten. Was man aber unbedingt wissen sollte, sind die „Stammkunden“ der Möglichkeiten. Unter anderem kann man Alter & Geschlecht, Nutzerverhalten, Bildungsstatus, Familienstatus, Einkommen und Hobbies sowie Interessen eingrenzen. All diese kann man dann immer weiter eingrenzen und filtern.

 

5) Kenne deine Zielgruppe:

Einer der wichtigsten Dinge. Kenne deine Zielgruppe! Versuche niemals eine unbekannte Zielgruppe verzweifelt mit verschiedensten Targeting-Möglichkeiten zu erreichen, das wirft nicht nur ein schlechtes Bild auf dich, verärgert aber auch die gewünschten Kunden. Das heißt: lerne deine Kunden und Zielgruppe kennen, dann wird dir das Bewerben auf Facebook viel leichter fallen! Schau dir dafür die Facebook Zielgruppen-Insights (zu finden im Business Manager) an.