Pinterest für Unternehmen | #MAT Social Media Guide

Oje, kein Bild oder?

Pinterest für Unternehmen | #MAT Social Media Guide

Social Media. Ein täglich wachsender Dschungel.

Für einige Unternehmer/innen und Marketer das Tor zum Erfolg, für manche der Start einer kleinen, persönlichen Krise mit deprimierenden Folgen. Ich erinnere mich noch gut an die vergangenen Jahre. Ich weiß noch genau, als mir 2013 gesagt wurde, dass man niemals mehr als 30% in Social Media Werbung budgetieren sollte.
Das enorme Potential hinter den Netzwerken ist bei weitem kein Geheimnis mehr, genauso wie die Möglichkeit des Versagens. Manchmal kann es sich wie eine Epidemie anfühle, die niemals endet. Es haben sich schon so viele soziale Plattformen etabliert, und aus irgendeinem Loch kriechen (gefühlt) täglich neue.

Wir haben uns überlegt, dass wir einfach mal Klartext reden wollen. Wir wollen euch zeigen was möglich ist bzw. was es überhaupt gibt! Wir starten etwas ungewohnt. Keine Angst, Facebook, Instagram, Twitter werden noch folgen. Ich bin mir jedoch sicher, dass der Großteil von euch die oben genannten Plattformen schon kennt (das hoffe ich zumindest). Was bisher vergleichsweise wenige Unternehmer/innen wissen, ist, dass Pinterest sehr zur Erfolgssteigerung eines Unternehmens genutzt werden kann. Ganz besonders gilt dies für Kleinbetriebe. Für sogenannte „DIY“ Unternehmen. Für Upcycling oder kleine, spezielle Manufakturen. Aber natürlich auch für das IT-Unternehmen der Zukunft. Pinterest darf nicht unterschätzt werden.

 

Wie funktioniert Pinterest:

Pinterest schreibt auf der eigenen Homepage:

Als Unternehmen kannst du Millionen Nutzer binden, die Pinterest täglich verwenden, um Inspirationen zu entdecken, zu sammeln und zu testen. Mit Pinterest kannst du neue Kunden erreichen, den Datenverkehr wieder auf deine Webseite lenken und vieles mehr.

Der Name Pinterest ist aus dem Grundgedanken und sozialem Fundament des Netzwerkes heraus zu gliedern. Es geht um „Pins“.
Diese „Pins“ können mit einer Art Lesezeichen verglichen werden. Soll heißen: Nutzer speichern (pinnen) die Beiträge, die sie für relevant und interessant befinden. Damit diese Pins nicht „verloren“ gehen, ist man auf die Idee gekommen eine Art Sammelalbum zu erstellen. Die sogenannte „Pinnwand“. Klingt eigentlich alles super einfach, oder?
Man kann ganz einfach seine Pinnwand erstellen, dieser einen Namen geben und interessante Beiträge hinzufügen. Als kleines Beispiel: Nehmen wir an du möchtest heute für MAT einen Kuchen backen, weißt aber nicht welchen! Deshalb suchst du nach Kuchenrezepten, findest mehrere Rezepte und speicherst diese durch „pinnen“ in dein „Kuchen für MAT“-Album! Habe ich schon erwähnt, dass man nicht unbedingt auf Pinterest nach diesen Ideen suchen muss? Beinahe jede Homepage hat die Möglichkeit gewissen Abschnitte auf Pinterest zu speichern.

 

 

Pinterest Nutzer/innen haben auch die Möglichkeit zu entdecken!

Suchst du zB. direkt auf Pinterest nach einem Kuchenrezept, entdeckst du die Pinnwand anderer Leute. Achtung, hier kommen zum ersten Mal Unternehmen ins Spiel. Richtig gedacht: auch Unternehmen können sich solche Pinnwände erstellen! Natürlich sollten auf diesen nur Inhalte der eigenen Homepage gespeichert sein! Wichtig hierbei ist es, den Nutzer zu fesseln! Das Ziel ist es, dass ein potenzieller Kunde auf deine Pinnwand stößt, deine gespeicherten Beiträge so interessant findet, dass er diese ebenfalls speichert, liest und teilt.
Und genau das ist der wesentliche Punkt bei der Verwendung von Pinterest für Unternehmen. Sei relevant! Biete einen Mehrwert!

Unsere Marketingtag Speaker Ilja Jay Lawal sowie Pedram Parsaian sagen immer: Content is King!
Damit haben sie natürlich recht. Stimmt dein Content bzw. verbreitest du nur relevante, hilfreiche und nützliche Beiträge, wirst du ebenfalls als relevant, hilfreich und nützlich angesehen!

Schnelle Step by Step Anleitung:

1) Erstelle eine Pinnwand:
Überlege dir Keywords, welche für deine Zielgruppe interessant sind. Möchtest du zB hauptberuflich Kuchen (für uns) backen, möchtest du auch von Leuten gesehen werden, die gerne Kuchen essen und nicht von denen, die sich einer Anti-Kuchen Mafia angeschlossen haben. Ergo deine Pinnwand hat den Namen: „Kuchenrezepte“ oder „Rezepte für die besten Kuchen“ etc.

2) Merke dir Pins von deiner Website:
Diesen Schritt brauche ich wohl nicht erklären.

3) Fixiere dich nicht nur auf deine Homepage:
Lade auch eigene Beiträge (Pins) auf Pinterest direkt hoch. Vermische diese, da Pinterest User, die dies tun, fördert! Ein super Beispiel ist Starbucks.

4) Erstelle neue Pins auf Pinterest:
Um einen neuen Pin zu erstellen, lade einfach ein neues (schönes und einladendes) Foto über das Plus-Zeichen hoch. Nun kannst du den Pin so bearbeiten, dass der Nutzer auf die gewünschte Ziel-Homepage gelangt.