Jahr der Industriekultur

Jahr der Industriekultur

Die vier Ringe im August Horch Museum Zwickau © August-Horch-Museum

 

Hier ist nun das Angebot unseres Ausstellers für Dich:


Jahr der Industriekultur – UNESCO Welterbestätte „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“

 

Im besonderen Fokus steht 2020 das Thema Industriekultur, denn Sachsen begeht mit 500 Jahren Industriegeschichte einen besonderen Jahrestag: „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ lautet aus diesem Anlass der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. Die Zentralausstellung thematisiert in einem kulturhistorischen Panorama 500 Jahre Industrie-, Arbeits- und Gewerbekultur in Sachsen. Die sechs Begleitausstellungen führen ebenfalls an authentische Schauplätze: in Chemnitz ins Eisenbahnmuseum und ins Sächsische Industriemuseum, ins Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebirge, ins August-Horch-Museum Zwickau, ins Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg und in die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau. Weitere Veranstaltungen im Jahr der Industriekultur sind unter anderem in der Region Chemnitz-Zwickau die Tage der Industriekultur im September, die Bergbau-Erlebnistage in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften am 6. und 7. Juni 2020 sowie der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli.

 

Sachsen hat seit Juli 2019 eine zweite UNESCO-Welterbe-Stätte: die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“. 2004 wurde bereits der „Muskauer Park / Park Mużakowski“ als gemeinsames polnisch-deutsches Kulturerbe mit der begehrten Auszeichnung geehrt.

 

Das Erzgebirge mit jährlich über einer Million Gästeankünften und mehr als drei Millionen Übernachtungen ist eine der beliebtesten Ferienregionen Sachsens. Idyllische Landschaften, einmalige Flusstäler und malerische Ortschaften haben ihren Ursprung in der mehr als 800-jährigen Bergbaugeschichte, der das Erzgebirge seinen Reichtum, seinen Namen und seine wirtschaftliche Bedeutung verdankt. Der Bergbau hat aber auch die Natur des Erzgebirges unverkennbar geprägt. Wer gerne auf Entdeckertour geht, kann dies künftig auf vielfältige Art und Weise tun: ob bei einer Wanderung entlang von Flößgräben, vorbei an Stollenmundlöchern oder Haldenzügen, bei einem Bummel durch die Bergstädte oder bei einem Besuch der Schatzkammern untertage. Überall können die Zeitzeugen des Bergbaus am Wegesrand erkundet werden. Die Region ist aber auch für ihre tief verankerten Traditionen und Bräuche bekannt, die hier noch authentisch gelebt werden. So sind zum Beispiel Bergparaden und Mettenschichten noch heute fester Bestandteil der Winter- und Weihnachtszeit im Erzgebirge. Das Besondere daran: die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist grenzüberschreitend erlebbar. Ländergrenzen verschwinden in den Köpfen, Menschen zweier Nationalitäten begegnen sich. Eine Region, die historisch gemeinsam gewachsen ist, rückt näher zusammen.

 

Saigerhüttenkomplex Grünthal Althammer © Jens Kugler

 

Weitere Informationen:

Bautzner Straße 45-47
01099 Dresden
+49 (0)351 49170 0
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